Kreuztracht in Wiedenbrück

 

 

 

 

Bei der Wiedenbrücker Kreuztracht zieht eine Prozession mit einem Jesusdarsteller (Wiedenbrücker Bürger) und einem Darsteller des  Simon von Cyrene durch Wiedenbrück. Die beiden tragen Maske,  Perücke und  Kleidung aus der Zeit Jesu.  Außerdem schleppt der Jesus-Darsteller ein schweres Kreuz auf seinen Schultern.  Die Darsteller sind nur wenigen Eingeweihten aus dem Kloster bekannt. Es wird vermutet, dass es sich dabei um Wiedenbrücker handelt, die schuldig geworden sind und büßen wollen.

Diese Prozession stellt das Leiden und Sterben Christi am Karfreitag nach.  Es geht auf das Evangelium nach Johannes  zurück.  Dabei handelt es sich um das Verhör von Jesus durch Pontius Pilatus, den römischen Stadthalten. Dieser verhört und verspottet Jesus und gibt ihn anschließend zur Kreuzigung frei.“(„Ich wasche meine Hände in Unschuld“) Der Gang duch Wiedenbrück mit seinen vielen Stationen erinnert and den Gang Jesu durch Jerusalem bis nach Golgata, wo er gekreuzigt wurde.

Die Franziskaner haben diesen Brauch 1663 nach Wiedenbrück gebracht.

Abgesehen von einigen Unterbrechungen (u.a. während des 2. Weltkrieges) fand die Kreuztracht immer statt. Die Prozession beginnt am Karfreitag, den 6.04.12 ab 13 Uhr an der Paterskirche in Wiedenbrück am Franziskanerkloster.  I.H.

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