Lesetipp für Eltern: Die verkaufte Kindheit

Susanne Gaschke: Die verkaufte Kindheit

Wie Kinderwünsche vermarktet werden und was Eltern dagegen tun können

Pantheon-Verlag, 2011

Die Kindheit wird immer kürzer. Schon eine Siebenjährige geniert sich heute, mit einer Puppe im Arm gesehen zu werden. Stattdessen nutzen Jungen und Mädchen schon sehr früh die Medien der erwachsenen Kommunikationsgesellschaft. Unmittelbar nach der Grundschule treten sie ein in eine Phase altersloser Jugendlichkeit. Für die Werbeindustrie sind die Kids, wie sie ganz bewusst genannt werden, die idealen Kunden. Sie sind spontane, ungehemmte Konsumenten und leicht manipulierbar. Eltern sind zunehmend verunsichert, wollen in dieser bunten Spaßwelt nicht als alt und autoritär gelten oder als Spielverderber dastehen. Wie also reagieren, wenn sich er Junior das iPhone zu Nikolaus wünscht oder zum 13. Geburtstag das Louis-Vuitton-Täschchen her muss?

Susanne Gaschke, geb. 1967, ist Redakteurin bei der Wochenzeitung Die Zeit. Dort schreibt sie sowohl über Themen aus der Bildungs- und Familienpolitik als auch über die Herausforderungen der Informationsgesellschaft. Außerdem verantwortet sie den Bereich „Junge Leser“. Sie hat zwei erfolgreiche Bucheditionen für Kinder herausgegeben und betreut die wöchentlich erscheinende KinderZeit. 2001 erschien ihr Bestseller Die Erziehungskatastrophe.    (ml)

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