150. Geburtstag von Claude Debussy

Der Komponist Claude Debussy wurde am 22. August 1862 im französischen Saint-Germain-en-Laye geboren. Er erhielt zunächst Klavierunterricht bei einer Schülerin Chopins. Ab 1873 studierte er Klavier und Komposition am Pariser Konservatorium und gewann 1884 den Rom-Preis. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in Rom kehrte er nach Paris zurück.

Ab 1893 begann Debussy die Arbeit an seiner einzigen vollendeten Oper „Pelléas und Melisande“, die 1902 uraufgeführt wurde. Weitere Werke aus dieser Zeit sind das „Prélude à l’après-midi d’un Faune“ und die „Nocturnes“ für Orchester. In diese Zeit fielen auch verschiedene seelische Krisen, ständige finanzielle Sorgen und Beziehungs-Irrungen und Wirrungen, die vorläufig mit der Heirat mit Lily Texier im Jahr 1899 endeten.

Debussy begann, unter dem Pseudonym Monsieur Croche eine Reihe von kritischen Artikeln zu publizieren und startete ab 1903 eine musikschriftstellerische Tätigkeit.

In den folgenden Jahren schrieb er einige seiner wichtigsten und populärsten Werke, wie „La Mer“ für Orchester, „Estampes“, „Images“, „Childrens Corner“ sowie den ersten Band der „Préludes“ für Klavier. 1908 heiratete er Emma Bardac, mit der er schon seit 1905 eine gemeinsame Tochter hatte. Nach einigen Konzertreisen unter anderem nach England, Holland und Italien und der Veröffentlichung weiterer neuer Werke, machte sich ab 1915 ein Krebsleiden bemerkbar, das Debussy immer mehr schwächte. Er starb am 26. März 1918 in Paris.

Zahlreiche Werke Debussys gibt es natürlich als  CD bei uns  in der Bibliothek.  (ml)

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