Philipp Poisel

poisel 1Heute möchte ich euch auf den deutschen Songwriter Philipp Poisel aufmerksam machen. Falls ihr – wie ich – zu denen gehört, die bisher ohne seine Musik gelebt haben.
Ich hatte durch Zufall das Glück,  bei einem seiner Konzerte der Tour „Projekt Seerosenteich“ in der Stadthalle Bielefeld dabei sein zu können und ihn live zu hören und zu erleben.
Ehrlich gesagt, mir war nicht ganz klar, was mich auf diesem Konzert eigentlich erwarten würde. Ich kannte Poisels Ballade „Eiserner Steg“, mit der er es 2011 als Soundtrack von Matthias Schweighöfers Film „What a Man“ bis auf die ersten Plätze der Charts schaffte.  Aber weitere Song von ihm waren mir unbekannt.

Ich tummelte mich also unter das Konzert-Publikum (dessen Durchschnittsalter ich gewaltig anhob, Poisel ist Jahrgang 1983, seine Fans an diesem Abend überwiegend deutlich jünger).
Es herrschet eine ruhige Atmosphäre, es gab ausschließlich Sitzplätze. Keine Vorgruppe, keine langen Reden…Poisel kam mit Gitarre auf die Bühne, setzte sich, begrüßte uns kurz und ließ seine Musik zu uns sprechen.
Und ich war begeistert!
Seine sicher nicht Opern-geeignete, aber doch sehr markante, ihm ganz eigene Stimme, sanfte Harmonien, gefühlvolle Texte, Gitarren, Streicher, Contrabass und Schlagzeug erfüllten den Raum und ließen mich eintauchen in seine Musik. Sogar ein akustisches Klavier und ein Harmonium konnte ich auf der Bühne entdecken. Ein Klavier, das noch Holzhämmer und Eisen hat, so wie sich das (für mich) gehört.
Unverfälschte, handgemachte Musik!
Poisels „Konzertshow“ war einfach und liebevoll. Bühnenbilder wurden passend zu den Songs verändert, Tänzerinnen untermalten seine Musik, Wechsel von Licht und Farben erzeugten Atmosphäre.
Poisel erzählte uns, dass die Bühnenbilder für die Konzerte selbst gemacht werden. In einer kleinen Werkstatt in Tübingen. Stimmungsvolle Dias  – während des Konzertes als Hintergrundbilder an die Wand geworfen – wurden eigens hierfür mit der Schere ausgeschnitten. Nein, Poisel wolle diese Bilder nicht durch perfekte, wenn auf zeitsparende Computeranimationen ersetzen –  diese handgemachten Dinge gehörten zu seiner Musik. Handgemacht eben, so paßt alles zusammen.
Ein wirklich schöner Abend! Tolle Musik, entspannte Atmosphäre,  Philipp Poisel ein authentischer Typ.

Sehr entspannt, froh über die für mich neue musikalische Entdeckung und müde geworden nach reichlich Zugabe Poisels am Ende seines Konzertes,  fuhr ich nach Hause.

Ich recherchierte in unserer Bibliothek nach Poisel-CD’s und stellte mit Begeisterung fest,  alle drei Alben von ihm sind bei uns ausleihbar.

Wo fängt dein Himmel an (2008)
Bis nach Tolouse (2010)
Projekt Seerosenteich (2012)

Wenn Philipp Poisel auch für euch bisher noch nicht zu den Musikern gehörte, dessen Songs eine Menge Platz einnehmen auf euren Smartphones, mp3-Playern, in CD-Regalen oder sonstwo, dann hört ihn euch mal an!
Mich auf jeden Fall hat Poisel überzeugt! Ab jetzt bereichert er mein ganz persönliches Musik-Repertoire.
Und vielleicht wird er ja auch für euch eine neue Entdeckung!

Susanne Kaluza

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