Die letzten Tage einer Azubine…Teil 3

Christoph Deeg ist sogenannter „Social Media Coach“ und sollte uns von nun an bei unseren Web 2.0 Aktivitäten unterstützen.

Im Zuge des Projektes „Lernort Bibliothek“, an dem wir teilgenommen haben, meldeten wir uns bei Facebook an, um als Bibliothek aktuell und attraktiv zu bleiben. Und ausgerechnet ich, der fast größte Kritiker Sozialer Netzwerke (siehe auch: mein Blogbeitrag „Zwischen digitaler Welt und Wirklichkeit“ 😉 ), sollte als Teil unseres Kernteams unseren Auftritt auf Facebook mit aufbauen und betreuen. Und nicht nur deswegen, sondern weil ich mir das als „nur Azubi“ auch nicht zutraute, war ich anfangs von dieser Aufgabe so gar nicht begeistert. Doch schnell habe ich diese Einstellung abgelegt und mich eher geehrt gefühlt als „nur Azubi“ an so einem wichtigen Projekt so intensiv mitzuarbeiten. Zudem habe ich es auch als große Chance gesehen, denn das digitale Zeitalter samt Sozialer Netzwerke ist zu einem grundlegendem Bestandteil unseres Alltags und eben auch Teil unseres Berufslebens geworden. Für mich als junger Mensch, der noch so viele Berufsjahre vor sich hat, ist es deshalb unglaublich wichtig, diese Entwicklung zu verfolgen und daran teilzuhaben. Also bin ich von da an ganz unvoreingenommen an die Sache ran gegangen und nach einer schwierigen Anfangsphase sind für mich Facebook & Co. aus der Bibliothekswelt nicht mehr wegzudenken und ich habe unheimlichen Spaß daran, zu posten, Artikel zu schreiben (wie man an meinem Tagebuch nur unschwer erkennen kann 😉 ), andere Bibliotheken zu kontaktieren, und mich auch technisch weiter zu bilden.

Und auch hier habe ich wieder gemerkt, wie ich nicht nur unser digitales Dasein, sondern vor allem mich selbst weiter entwickle und es kamen Stärken zum Vorschein, die wahrscheinlich sonst noch lange im dunkeln geblieben wären. Einen derartigen Umbruch in meinem Beruf zu erleben, der den eigentlichen Ausbildungsplan oft über den Haufen geworfen hat, hebt mich von anderen Azubis ab und wird immer etwas sein, was ich  vorzuweisen habe und mich im Beruf und auch Privat sehr weit bringen wird.

Ein anderes aufregendes und sehr außergewöhnliches Erlebnis war natürlich mein Auslandspraktikum auf Kreta…

Fortsetzung folgt…

(rx)

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3 Gedanken zu „Die letzten Tage einer Azubine…Teil 3

  1. lach sowas kann die Susanne – und ich finde das die digitale Welt schon so ein Ort für sich ist und richtig schön verstricken kann man sich da auch 🙂

  2. Ohne deinen „Druck“ wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Dankeschön, es hat mir auch viel Spaß gemacht und ich habe viel von dir gelernt!

  3. Ich freue mich, dass mein doch häufiges „unter Druck setzen“ bei dir schlussendlich erfolgreich war!!! Hat mir viel Spaß gemacht, mit dir zusammenzuarbeiten.

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