Die letzten Tage einer Azubine…Teil 4

Ihr habt sicher mitbekommen, dass ich von Febraur bis April 2012 auf Kreta war. Durch die Organisation „Leonardo Da Vinci“ hatte ich ein Stipendium erworben, dass 5 Zielorte für ein Praktikum in einer Bibliothek angeboten hat. Ich hatte mir sehr gewünscht, nach Wales zu reisen, da ich schon immer sehr begeistert von Groß Britannien und der englischen Sprache bin. Als ich dann erfuhr, es geht nach Griechenland, und das zu einer Zeit, in der nicht gerade Friede, Freude, Eierkuchen herrschte, war ich sehr enttäuscht. Aber nach dem ich Dr. Google gefragt hab, wie es auf Kreta so ist, und er mir gesagt hat: „Hey, ist doch super. Du kannst da arbeiten, wo andere Urlaub machen“, habe ich mich dafür entschieden. Auf der Insel war dann leider nicht immer Urlaubsstimmung, aber insgesamt war es eine tolle Erfahrung, und ich bin sehr froh während meiner Ausbildung diese Chance erhalten zu haben und mir den Traum vom Ausland erfüllen konnte. Einen ausführlichen Bericht über meine Zeit auf Kreta findet ihr hier.

Ach ja, zur Berufsschule musste ich natürlich auch. Und das gestaltete sich jeden Mittwoch und Freitag wie eine halbe Weltreise, denn da ging es immer nach Dortmund. Das Karl-Schiller-Berufskolleg ist die nächstgelegenste Schule, die den Unterricht für diesen Ausbildungsberuf anbietet. Anfangs war das natürlich eine Umstellung, zwei mal in der Woche mit dem Zug dorthin zu fahren, aber auch das wurde schnell zur Gewohnheit. Was nicht heißt, das nicht jeder Tag ein kleines Abenteuer war, wenn ich mal wieder zum Bus hetzen musste oder die Bahn Verspätung hatte. Ihr glaubt gar nicht, in welchen Rekordzeiten, man sich fertig machen, Kaffee kochen (um ihn dann oft einfach im Kaffeebecher im Auto stehen zu lassen), zum Bahnhof fahren, das Auto parken und den Zug nicht verpassen kann 😉 Na ja, ich gebs ja zu, den einen oder anderen Strafzettel musste ich kassieren…

Sooo Spannend war der Unterricht natürlich nicht immer 😉 Aber insgesamt hab ich viel über meinen Beruf lernen können und auch über mich selbst, denn das ich mal so viel Ehrgeiz entwickeln würde, finde ich bis heute bemerkenswert. Und auch die anderen FaMIs, wie wir immer liebevoll genannt werden (also Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste), hat man irgendwie ins Herz geschlossen. Zusammen ist es ja doch immer einfacher, als allein 🙂

Tja, und nun kann ich die restlichen Tage tatsächlich an nur 2 Händen abzählen…

Fortsetzung folgt…

(rx)

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2 Gedanken zu „Die letzten Tage einer Azubine…Teil 4

  1. wenn ich mir so vorstelle die Roxi voll im Streß mit schwapppenden Kaffebecher zum Zug hetzend und dann entlich auf dem Bahnsteig hat der Zug 5 Minuten Verspätung grins. Oder die Roxi kommt völlig entnervt zu ihrem Auto nach einem mega langweiligen Berufschultag. Und dann, ja dann da kelbt er da der blöde Strafzettel. Wirklich mal feine Gedankenbilder, nein eigentlich bin ich nicht Schadenfroh.

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