Neue Azubine

Hallo Leute!

Wie manch einer vielleicht schon mitbekommen haben mag, hat die Stadtbibliothek Rheda-Wiedenbrück eine neue Auszubildende. Wagemutig und mit Herz und Seele startete sie am 01.08.2014 ihre Reise in die Berufswelt.jana

 

Und diese „abenteuerlustige“ Abiturientin bin ich, Jana Buschmaas, 19 Jahre alt und auf der Suche nach dem „heiligen Gral“ der Berufswelt – dem Traumjob. Meine Reise führte mich bis dato durch die Auf und Abs des Einsteingymnasiums, über einen kurzen, aber aufregenden Besuch der Universität Bielefeld und einige mehr oder minder abenteuerliche Gelegenheitsjobs hierher: In die Stadtbibliothek Rheda-Wiedenbrück.

01.08.2014: Das lang ersehnte Datum des Aufbruchs. Der Beginn einer neuen Zeitrechnung.

Beschwingten Schrittes machte ich mich auf den Weg ins Rathaus- Begrüßung. Auch der darauf folgende Papierkram konnte meinen Elan nicht bremsen, bester Laune startete ich meinen ersten Tag in der Stadtbibliothek.

Anfangs prasselten viele Informationen auf mich nieder, und ich schoss noch mehr Fragen zurück. Doch schneller als ich es überhaupt realisierte, hatte ich mich eingelebt und es fühlt sich jetzt so an, als wäre ich schon lange ein Teil des Teams. Ich bin froh, dass ich auf dieser Station meiner Reise so gut zurecht komme, und es mir so viel Spaß bereitet. Und doch bin ich noch nicht angekommen.

Die folgenden drei Jahre werden ein sehr spannender Teil meiner ganz persönlichen Reise, Suche, ja vielleicht manchmal auch Odyssee. Aber jetzt werde ich die Zeit mit meinen Kolleginnen und unseren Leserinnen und Lesern erst einmal genießen.

See You later, alligator.

Bu

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Lesefest für Dreijährige

Lesefest 019

Hallo liebe Leser,

großen Anklang fand in dieser Woche unser Lesefest für Dreijährige im Rahmen der bundesweiten Initiative „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen„.

Ca. 20 Kinder fanden sich mit ihren Müttern, Großeltern und z.T. Geschwisterkindern in der Bibliothek ein und erwarteten mit Spannung, was da auf sie zu kam.

Nach dem ersten Stöbern der Kleinen in den Bilderbuchkisten gab es eine kurze offizielle Begrüßung und Informationen zum Ablauf des Nachmittags. Dann ging es auch schon los.

Zunächst starteten wir mit einer Vorführung mit dem Kamishibai. Erzählt wurde die Geschichte „Apfelsaft holen“, die die Kinder auch zum Schluß als Bilderbuch mit nach Hause nehmen konnten. Das Bilderbuch steckte nämlich in den Lesestart-Sets, die es für die Kinder zum Abschluß gab. Da es in dem Bilderbuch um „Mut“ geht, bot sich anschließend das Basteln einer Mutmedaille an. Zusätzlich gab es  Ausmalbilder mit Gruselmotiven (Gespenst, Maus, Spinne…).

Nachdem eifrig gebastelt wurde, folgte das Bilderbuchkino „Pippilothek“. Auf dem Fernsehbildschirm wurden als Diashow die Bilder aus dem Bilderbuch „Pippilothek“ gezeigt, die Geschichte dazu wurde vorgelesen.

Nun war noch genug Zeit, sich anzumelden und direkt Bücher auszuleihen!

Zum Schluß konnten sich alle Teilnehmer in unserem Lesecafe stärken. Mit Keksen, Gummibärchen und Apfelsaft (bzw. Kaffee für die Mütter ;-)) klang der Nachmittag langsam aus. Aber bevor uns alle verließen, gab’s natürlich noch für jedes Kind das Lese-Set (mit Bilderbuch, Elternratgeber, Aktionsflyer, Poster und Lesetipp-Broschüre).

Lesefest 002Ein schöner Nachmittag ging zu Ende…

Beste Grüsse

ml

 

Bibliothek – langweilig und verstaubt?

Hallo, ich bin Jonas von Zons, bin 16 Jahre alt und habe das Glück, mein dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum in der Stadtbibliothek Rheda-Wiedenbrück zu verbringen.
Ich wollte euch nun ein bisschen über meine bisherige Zeit hier erzählen :

Vor meinem ersten Praktikumstag war ich sehr nervös, aber es gab dazu keinen Anlass, denn ich wurde in der Bibliothek mit offenen Armen und sehr freundlich von allen Bibliotheksmitarbeitern empfangen. Zuerst musste ich mich daran gewöhnen, von 9-18 Uhr zu arbeiten, aber schon nach ein paar Tagen hielt ich diesen langen Arbeitstag gut durch und war auch bereits am Ende der ersten Woche mit meinem Umfeld recht gut vertraut. Und schon nach vier Tagen in der Bibliothek fühlte ich mich so, als ob ich bereits mein ganzes Leben hier gearbeitet hätte. Es überraschte mich selber, dass ich mich so schnell an diese Arbeit gewöhnt hatte.
Als Praktikant verstaube ich hier nicht irgendwo in einem verlassenen Büro, sondern mache jeden Tag etwas anderes und lerne viele verschiedene Arbeitsbereiche kennen (z.B. Fernleihe, Katalogisierung, Theke, Social Media etc.). Die Vielfältigkeit ist es, die mich an meinem Praktikum so fasziniert  – so umfangreich hatte ich mir die Arbeit in der Bibliothek gar nicht vorgestellt! Ich kann es kaum glauben, dass bereits die Hälfte meiner Zeit hier vergangen ist, und ich bin mir sicher, ich werde meinen „Kurzzeit-Arbeitsplatz“ sehr vermissen, wenn ich wieder zur Schule gehen muss.

Und wenn ich vor meinem Praktikum manchmal dachte, die drei Wochen würden mir hoffentlich nicht zu lang werden…so weiß ich jetzt, langweilig und verstaubt ist es in der Stadtbibliothek Rheda-Wiedenbrück auf keinen Fall!!!

Kamishibai – was ist das eigentlich?

SAMSUNGKamishibai – was ist das eigentlich? Diese Frage hört man oft, wenn man den Begriff „Kamishibai“ erwähnt.

Kamishibai“ kommt aus Japan und heißt übersetzt „Papiertheater“. Es ist eine besondere Art der Erzählkunst, bei der mit Hilfe einer Kamishibai-Bühne und speziellen Bildkarten Geschichten vorgetragen werden.

Entstanden ist diese Form des öffentlichen Theaters zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Süßigkeitenverkäufer fuhren mit dem Fahrrad durch die Dörfer und Städte. Auf dem Gepäckträger war ein Holzrahmen befestigt, in die er die Geschichtstafeln einlegte und seine Geschichten vortrug. Die Vorstellung war jeweils kostenlos, den Unterhalt verdiente sich der Erzähler mit dem Verkauf von Süßigkeiten. (Quelle: Wikipedia)

Seit einigen Jahren wird das Kamishibai auch in Deutschland immer beliebter und kommt sowohl in Kindergärten und Schulen als auch in Bibliotheken immer häufiger zum Einsatz.

Nun hat es auch bei uns in der Stadtbibliothek Rheda-Wiedenbrück Einzug gehalten. Die ersten Einsätze waren erfolgreich und kamen bei den Kindern super an.SAMSUNG

Erzählt haben wir die winterliche Geschichte von Benno Bär, der seinen Hausschlüssel verloren hat und diesen mit Hilfe seiner Freunde wiederfindet. Eine sehr süße Geschichte, die wunderbar illustriert wurde.

Benno Bär

Margret Russer/Susanne Brandt

Don Bosco 2013

SAMSUNGWeitere Kamishibai Geschichten sind natürlich in Planung…

Wer mag, kann sich gern einen Film bei youtube anschauen, der zeigt, wie Kinder mit dem Kamishibai Erzählen lernen…

Beste Grüße

ml

Winterthema: Wer hat eigentlich das Eis erfunden?

Landläufig glaubt man ja, die Italiener hätten das Eis erfunden. Dem ist aber nicht so. Das erste Eis wurde vor mehr als 5000 Jahren in China gegessen. Dafür nahmen die Chinesen Schnee, den sie von ihren Berggipfeln holten. Dieses Eis vermischten sie mit Honig, Wein und Gewürzen. Jahre später brachte Marco Polo das erste Eisrezept von China nach Venedig.Bild

Was war heute vor hundert Jahren?!!!! 05.11.1913

41SoIHcVJ9L._AA160_51Qg3BxGEFL._AA160_vivienHeute vor einhundert Jahren wurde Vivien Leigh in Indien geboren. Sie wuchs als Tochter wohlhabender Eltern auf und verbrachte die ersten sechs Jahre in Indien. Danach siedelte die Familie nach England über. Schon 1935 hatte sie erste Bühnenauftritte und kleine Fernsehrollen. Zu dieser Zeit sah sie Lawrence Olivier im Theater auf der Bühne und verliebte sich in ihn. 1938 traf sie ihn persönlich, und die beiden wurden, obwohl sie noch verheiratet war, ein Paar. Sie verließ ihren Mann und gab die gemeinsame Tochter  zu ihrer Mutter. Im Herbst 1938 ging Olivier nach Hollywood, und sie ging mit. Dort drehte sie ihren größten Erfolg “ Vom Winde verweht“  Jetzt war sie berühmt. 1940 bekam sie dafür den Oscar. Leider hatte der Erfolg auch seine Schattenseiten. Vivien litt zunehmend an Depressionen und hatte Probleme mit ihrem Alkoholkonsum. 1964 drehte sie mit „Das Narrenschiff“ ihren letzen Film. 1967 erkrankte sie, und am 7.7.1967 fand ihr Freund sie tot auf dem Boden des Schlafzimmers.