Zwischenstop in China

Hallo Leute!

Heute geht die Reise durch die Teewelt weiter! In China abgesetzt, besuchen wir jetzt eine traditionelle Teezeremonie.

Die chinesische Teezeremonie ist angelehnt an die japanische, jedoch simpler gestaltet.

Zu unterschiedliche Teesorten gibt es auch unterschiedliche Teezeremonien. Es folgt eine genauere Beschreibung der Gong Fu Cha Zeremonie.

Für die geläufige in China weit verbreitete Gong Fu Cha Zeremonie benötigt man:

  • Zwei Teekannen
  • Siedendes Wasser
  • Schalen für den Geruchstest und zum Trinken
  • Ein Behältnis zum Abgießen des Wassers
  • Teesieb

Zunächst reinigt der Teemeister, die Person, die die Teezeremonie abhält, die Teeschalen und die Kannen mit dem heißen Wasser. Dann werden die Teeblätter in eine der Kannen gegeben, mit Wasser übergossen, ein paar Sekunden ziehen gelassen und dann auf die Schalen verteilt.

Dieser Aufguss wird nicht getrunken, er dient lediglich zur Entfaltung der Blätter, welche die Bitterkeit späterer Aufgüsse mildert. Der erste Aufguss ist der „des guten Geruchs“.

Danach wird die Kanne ein zweites Mal befüllt. Der zweite Aufguss wird zehn bis dreißig Sekunden ziehen gelassen. Der Tee wird in die zweite Kanne gefiltert und dann schichtweise auf die Schälchen verteilt um jedem Teilnehmer der Zeremonie die gleiche Teequalität zu garantieren.

Diese Art von Aufguss kann dann mit einem Tee von guter Qualität bis zu fünfzehn mal wiederholt werden. Jeder Aufguss schmeckt dabei anders, so kommt Abwechslung in jeden Durchgang.

Viel Spaß und bis zum nächsten Stop, JaBu

Ein erstes Einstimmen auf die kalte Jahreszeit

Bei den immer frischer werdenden Temperaturen, die momentan herrschen, ist abends nichts schöner als es sich mit einer heißen Tasse Tee und einem guten Buch auf dem Sofa bequem zu machen. Passend dazu haben wir in Rheda gerade eine Vitrinenaustellung zum Thema Kaffee und Tee.
Lasst euch auf einen kleinen Exkurs durch die verschiedenen Kulturen und deren Bräuche entführen.

Das Teetrinken hat in vielen Ländern eine teilweise weit zurückreichende Tradition und wird regelrecht zelebriert. Zu Beginn unseres kleinen Exkurses verschlägt es uns nach Ostfriesland.

Der „Teetied“

Schon lange ist es in Ostfriesland Brauch einem Gast bei der Ankunft Tee anzubieten. Sei der Grund ein mehrtägiger Besuch oder lediglich ein kurzes „Vorbeischauen“, jeder Gast wird zu einem Tee eingeladen. Und nicht nur in Ostfriesland wird diese Tradition gepflegt, auch Exilostfriesen oder Ostfriesland Freunde halten an ihr fest. Und nicht nur mit Gästen wird Tee getrunken. Es gibt zwei Hauptteezeiten, die eine Art ungeschriebenes Gesetz in Ostfriesland sind. Einmal eine kurze Teepause am Vormittag, gegen 11 Uhr und am Nachmittag um 15 Uhr.
Für eine ordnungsgemäße Teezeremonie benötigt man:

• Schwarzen Tee (Ostfriesenmischung)
• Siedendes Wasser
• Eine Teekanne mit Stövchen (eventuell separate Servierkanne)
• Teesieb
• Kluntje
• Sahne
• Kleine, hauchdünne Tassen aus Porzellan

Zunächst wird die Teekanne angewärmt, indem man sie mit kochendem Wasser ausspült. Daraufhin wird der abgemessene Ostfriesentee in die Kanne gegeben, hierbei gilt die Formel:
Ein Teelöffel pro Tasse plus einen Teelöffel für die Kanne.
Nun befüllt man die Kanne zur Hälfte mit dem nicht mehr kochenden Wasser und lässt den Tee bedeckt für drei bis vier Minuten ziehen. Ist diese Zeit verstrichen wird die Kanne gänzlich gefüllt und kann dann durch ein Teesieb in eine Servierkanne umgefüllt und auf ein Stövchen gestellt werden.
Dann wird der Tee serviert. Zuerst wird ein „Kluntje“, ein großes Stück Kandiszucker, in die Tasse gegeben und dann der Tee eingeschenkt. Bei diesem Vorgang fängt der Kluntje charakteristisch an zu knistern. Im nächsten Schritt kreiert man eine Sahnewolke. Mit dem Sahnelöffel wird eine kleine Menge Sahne am Rand der Tasse in den Tee gegeben.
Da man früher möglichst Lange von dem teuren Kluntje zehren wollte, wird er Tee traditionell nicht umgerührt. So genießt man noch heute die spezielle Schichtung des Tees.
Zunächst schmeckt der Teetrinker das herbe, unverfälschte Teearoma, darauf folgt die Sahnige Note und zum Schluss die Süße am Tassengrund.
Die Höflichkeit besagt, dass mindestens drei Tassen Tee pro Teilnehmer einer solchen Teerunde Pflicht sind. Lehnt ein Teilnehmer vorher ab, gilt dies als eine Beleidigung.
Wünscht man kein weiteres Nachschenken nach der dritten Tasse, so stellt man entweder die Tasse verkehrt herum auf die Untertasse oder legt den Löffel in die Tasse.
Haben das alle Teilnehmer der Teerunde gemacht ist diese beendet.

Zum Schluss nochmal ein visuelles Schmankerl zum direkten Nachmachen!

 

JaBu

Frage der Woche! Weshalb klappern die Störche eigentlich mit ihren Schnäbeln?

imageHabt Ihr Euch eigentlich auch schon mal gefragt, was das soll, wenn ein Storch mit seinem Schnabel klappert?! Nun, dazu muß gesagt werden, dass die Störche eine ganz schwache Stimme haben und sich somit kaum verständlich machen können. Aus diesem Grund schlagen sie zur Begrüßung, um ihr Nest zu verteidigen oder auch bei der Balz die Schnäbel ganz schnell aufeinander. Dabei stolzieren sie außerdem herum. Das Weibchen hat einen kürzeren Schnabel, und deshalb hört sich das Ganze einfach heller an. So einfach ist das. Mit dieser Begabung schlüpfen die Storchenjungen schon aus dem Ei.

In diesem Sinne, eine schöne Woche I.H.

 

1. April (Aprilscherz)

Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April die Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte (meist spektakuläre) Geschichten, Erzählungen oder Informationen hereinzulegen. Zielpersonen sind (manchmal leichtgläubige) Familienangehörige, Freunde, Arbeitskollegen etc. Vor der Auflösung des Schwindels sagt man z.B. April April. Die Tradition des Aprilscherzes gibt es in den meisten europäischen Ländern sowie in Nordamerika.

Auch bei Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendern und bisweilen auf Webseiten ist es üblich, die Leser bzw. Hörer durch glaubhaft klingende, erfundene Beiträge, in denen aber meist übertriebene Details dem aufmerksamen Rezipienten Hinweise auf den fehlenden Wahrheitsgehalt liefern, „in den April zu schicken“.

Erstmals überliefert ist die Redensart „in den April schicken“ in Deutschland 1618 in Bayern. Mit den europäischen Auswanderern gelangte diese Tradition auch nach Nordamerika. Der Begriff „Aprilscherz“ bürgerte sich jedoch erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. In Grimms Deutschem Wörterbuch von 1854 ist zwar der Aprilsnarr verzeichnet, noch nicht aber der Aprilscherz.

Wie es dazu kam, dass der 1. April zum Tag für besondere Scherze wurde, ist bislang unbekannt. Es gibt zahlreiche (allerdings ungesicherte) Erklärungen hierfür, die ihr bei Wikipedia nachlesen könnt. Hier werden auch einige Beispiele für Aprilscherze aufgeführt, die Aufsehen erregt haben, wie z.B. die Nachricht, dass in Großbritannien oder Nordirland der Rechtsverkehr eingeführt werde.

Seid ihr heute auch schon auf einen Aprilscherz reingefallen?

Beste Grüße

ml

Warum heißt es eigentlich: Asche auf mein Haupt

asche-haupt-popup„Asche auf mein Haupt“ so sagt man, wenn etwas so gar nicht geklappt hat. Eigentlich möchte man sich damit entschuldigen. Doch wo kommt dieser Ausspruch her? Im Altertum streuten sich die Hinterbliebenen die Asche ihrer verstorbenen Verwandten über den Kopf. Damit drückten sie ihre Trauer aus. Die Asche steht ja für die Vergänglichkeit allen Lebens und damit auch für die Unvollkommenheit des Menschen an sich. Ums Sterben kommt ja keiner herum. Wir müssen uns damit abfinden, nicht alles bestimmen zu können. Somit steht die Asche auch für Reue.

In diesem Sinne wünsche ich eine schöne Woche I.H.

Frage der Woche! Warum singen viele Vögel im Winter nicht?

imagevogelWer jetzt draußen seine Ohren spitzt, hört keinen Vogel singen. Warum ist das so, dass die Vögel im Winter schweigen?!!!  Das liegt ganz einfach daran, dass die Männchen mit ihrem Gesang die Weibchen bezirzen und auch ihr Revier verteidigen wollen. Das tun sie aber nur, wenn die Fortpflanzung und die Brutzeit ansteht, und das ist nur im Frühling und bis zum Herbst der Fall. Danach wäre ihr Gesang ohne tieferen Sinn, und deshalb halten die Vögel im Winter ihren Schnabel!

I.Heitjohann

Frage der Woche! Warum steht man bei jemanden in der Kreide?

Früher war es so. Kaufte jemand ein oder trank im Gasthaus ein Bier und konnte nicht direkt bezahlen, so wurde die Summe mit Kreide auf eine Tafel geschrieben. Manchmal wurden auch nur Striche gemacht. Am Ende eines Monats, wenn es Geld gegeben hatte, wurden die Schulden beglichen. Bis dahin stand man beim Wirt oder Händler in der Kreide!!!! I.H.